News mit folgendem Tag: James D’Arcy

Kinostart von W./E. in Deutschland – Preview

Am 20. Juni kommt Madonnas Regiearbeit „W./E.“ endlich auch in die deutschen Kinos. SPOTLIGHT hatte bereits die Gelegenheit, den Film in einer Pressevorführung zu sehen. Das Interesse an der Vorstellung war erstaunlich groß, so dass man durchaus damit rechnen kann, dass über „W./E.“ zum Kinostart noch berichtet wird. Bleibt abzuwarten ob im positiven oder negativen Sinne. Gezeigt wurde die englische Originalfassung, so dass wir über die deutsche Synchronversion leider noch keine Aussagen treffen können.

„W./E.“ erzählt quasi die Vorgeschichte zu dem Film „The King’s Speech“ aus dem vergangenen Jahr, denn die Abdankung Eduards VIII. führte dazu, dass sein stotternder Bruder König wurde. Das grösste vermeintliche Manko dürfte ausgerechnet Madonna selbst bzw. ihr Name sein. Würde niemand diesen Film mit Madonna in Verbindung bringen, würden viele Filmkritiker sicher völlig andere Kritiken anstimmen. Dabei muss sich „W./E.“ so gar nicht hinter anderen Filmen dieser Art verstecken. Mit Abbie Cornish (Wally) und Andrea Riseborough (Wallis) konnte Madonna zwei talentierte junge Schauspielerinnen gewinnen. Unterstützung bekommen sie von einem erlesenen Ensemble, zu dem unter anderem James D’Arcy („Master & Commander“), James Fox („Sherlock Holmes“), Richard Coyle („Prince of Persia“) und Oscar Isaac („Robin Hood“) gehören. Ausstattung, Kostüme und die Filmmusik von Abel Korzeniowski inklusive dem mit einem Golden Globe ausgezeichneten Madonna-Song „Masterpiece“ lassen „W./E.“ zu einen stimmigen Ganzen werden. Die teilweise sehr gelungenen Kameraeinstellung und Überblendungen von der heutigen Zeit in die Zeit von Wallis & Eduard sind sehr gut umgesetzt. Ein durchaus sehenswerter Film mit einem etwas anderen Blick auf die vermeintliche Love Story des Jahrhunderts.

Zum Inhalt: Im Jahr 1998 wirft eine große Auktion des Auktionshauses Sotheby’s seine Schatten voraus. Im Rahmen dieser Auktion werden zahlreiche Gegenstände aus dem persönlich Besitz des Duke und der Duchsess of Windsor versteigert. Als vermeintlich größte Liebesgeschichte der Geschichte eingestuft beginnt sich die junge Wally Winthrop für die Lebensgeschichte zwischen der geschiedenen Wallis Simpson und dem britischen Thronfolger Eduard VIII. zu interessieren. Mit ihrem zunehmenden Interesse erkennt Wally mehr und mehr Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Nach außen hin ist sie die Frau eines erfolgreichen Arztes, doch hinter der Fassade bröckelt das Glück zusehends und endet gar mit gewalttätigen Übergriffen.

Immer mehr taucht Wally in die faszinierende Geschichte zwischen der Amerikanerin und dem Thronfolger ein. Die Liebe der beiden war so stark, dass der Thronfolger im Dezember 1936 für sie sogar auf Macht und Krone verzichtete. Doch Wally muss feststellen, dass auch Wallis bedeutsame Opfer für diese unvergleichliche Beziehung brachte.

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“M.D.N.A”: Madonna verrät Albumtitel in Graham Norton Show

Madonna in der Graham Norton ShowMadonna war der Stargast der gestern in England ausgestrahlten Folge der humorvollen Graham Norton Show. Gesellschaft bekam sie dabei von den W.E.-Darstellern Andrea Riseborough und James D’Arcy. Neben ihrem Film kamen sowohl die im Sommer anstehende Tour sowie das im März erscheinende neue Album zur Sprache. Obwohl Madonna darauf hinwies, sie könne sich eventuell noch einmal umentscheiden, ließ sie sich dazu überreden, den geplanten Titel des Albums in der Show bekannt zu geben. Das neue Werk soll demnach den Namen “M.D.N.A” tragen.

Schnell wurde der Titel auf Facebook, Twitter und madonna.com bestätigt. Nur wenige Stunden nach der Aufzeichnung äußerte sich Madonna bei der W.E.-Premiere in London auch zur Bedeutung des Titels. “M.D.N.A” soll demnach zunächst einmal für “MaDoNnA” stehen. Es handle sich jedoch um ein Wortspiel, das auf drei unterschiedliche Weisen gedeuten werden könne. Dazu infrage kommen neben ihrem Namen “Madonna DNA” sowie Anspielungen auf “M.D.M.A.” (Ecstasy) und “Mitochondriale DNA” (Genmaterial, das nur durch die Mutter vererbt wird).

Hier könnt ihr euch den Teil der Graham Norton Show ansehen, bei der es um Tour und Album geht. Die komplette 45-minütige Show sowie Stimmen der Fanclubmitglieder dazu, findet ihr bei uns im Madboard.

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Madonna stellt W.E. beim Filmfestival in London vor

Madonna zur W.E.-Premiere in LondonAm vergangenen Sonntag drehte sich wieder einmal alles um W.E. – Madonnas ehrgeizigem Filmprojekt, bei dem sie als Regisseurin und Drehbuchautorin agierte. Nach den bereits absolvierten Premieren in Venedig und Toronto war Madonna besonders stolz, ihr Werk nun auch im Rahmen des diesjährigen Filmfestivals in London präsentieren zu können. Die Gründe, die sie hierfür anführte, leuchten ein: Denn es ist nicht nur so, dass sich seit vielen Jahren ihr Lebensmittelpunkt hier abspielt und der Film von einem Stück englischer Geschichte handelt, sondern auch die Film-Crew bestand vorrangig aus Briten, mit deren Arbeit sie sich ausgesprochen zufrieden zeigt.

Anders als bei den ersten zwei Premieren, fand beim Filmfestival in London keine Pressekonferenz statt, sondern Madonna erschien nur zur Vorführung des Films. Zuvor präsentierte sie sich auf dem roten Teppich, gab den Reportern fleißig Interviews und einigen glücklichen Fans Autogramme. Auf dem Weg ins Kino warf sie spontan Blumen, die sie kurz zuvor erhalten hatte (es waren keine Hortensien), in die tobende Menge. Als sie schließlich im Saal angekommen war, hielt sie eine amüsante Eröffnungsrede, bei der sie die anwesenden Darsteller einzeln auf die Bühne bat.

Hier könnt ihr euch ein Video der kompletten Eröffnungsrede anschauen:

Im Anschluss an die Vorstellung, die Madonna selbst mitverfolgte, stand sie der Organisatorin des Festivals Rede und Antwort, was die Entstehung von W.E. angeht. Daraus erfahren wir zum Beispiel, dass Madonna den Zuschauern ihres Films unter anderem folgendes mitgeben möchte: “So etwas wie die perfekte Liebe gibt es nicht und wer das glaubt, dem steht ein bösen Erwachen bevor. Wahre Liebe erfordert Kompromisbereitschaft.” Aber seht selbst:

Der vor allem mit Fans gefüllte Saal jubelte ihr immer wieder zu und war sichtlich erregt, Madonna so nah sein zu können. Auf einen Zuruf hin, der auf Lady Gaga anspielte, reagierte sie spitzzüngig mit den Worten „Lady who?“.

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Madonnas zweiter Regiefilm W.E. erscheint Ende des Jahres

Am 9. Dezember kommt “W.E.” – Madonna inzwischen zweite Regiearbeit – in die US-Kinos. Die Verleihrechte dazu erwarb erst kürzlich das Independent Filmstudio “The Weinstein Company”, das auch schon den Kinoerfolg “The King’s Speech” herausbrachte. Die internationale Veröffentlichung soll ab Januar 2012 folgen. Die Rechte zur Veröffentlichung im europäischen Markt waren bereits im Januar nach einer Präsentation des unvollendeten Materials vor Branchenvertretern am Rande der Berlinale veräußert worden. Offiziell Premiere feiern soll der Film noch im September diesen Jahres im Rahmen des 68. Internationalen Filmfestivals in Venedig.

Die Dreharbeiten zu “W.E.” fanden im Sommer 2010 in Frankreich, England und den USA statt. Madonna führte dabei zum zweiten Mal bei einem Film Regie. Das Drehbuch dazu schrieb sie gemeinsam mit Alek Keshishian (Regie bei „In Bed With Madonna“). Die historische Filmbiografie erzählt von der Liebesaffäre zwischen Edward VIII. und der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, für die der britische Monarch kurz nach der Besteigung des Throns abdankte. Zeitgleich handelt der Film von einer Liebesgeschichte, die sich im New York der Gegenwart ereignet. Die Rolle des König Edward VIII. wird von James D’Arcy gespielt, seine Geliebte Wallis Simpson von Andrea Riseborough. Die Hauptcharaktere des parallelen Handlungsstrangs werden von Abbie Cornish und Oscar Isaac verkörpert. In weiteren Rollen sind Natalie Dormer, Richard Coyle, James Fox und Laurence Fox zu sehen.

Auch das Produktionsteam ist mit namhaften Personen besetzt. So stand hinter der Kamera der Deutsche Hagen Bogdanski. Für seine Arbeit an dem Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“ erhielt er zahlreiche Preise. Für die Kostüme ist Arianne Phillips verantwortlich, die uns durch ihre langjährige Tätigkeit als Stylistin und Kostümdesignerin von Madonna bereits vertraut ist. Sie wurde sowohl für einen Oscar für ihre Arbeit an „Walk the Line“, als auch für einen BAFTA-Award für den Film „A Single Man“ nominiert. Für die Ausstattung des Films ist mit Martin Shields („Shakespeare in Love“) ein weiterer Oscargewinner mit von der Partie. Und schließlich ist noch Abel Korzeniowski zu erwähnen, der die Musik für den Film beisteuert. Im vergangenen Jahr erhielt er durch den Soundtrack zu „A Single Man“ international Anerkennung. Hierfür gewann der polnische Filmkomponist nicht nur zwei „World Soundtrack Awards“, sondern wurde auch für einen Golden Globe nominiert.

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