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W.E.: Deutscher Kinostart, Auszeichnungen, Einspielergebnisse
Zwar müssen die deutschen Fans weiter auf Madonnas Regiefilm W.E. warten, die Wartezeit hat sich inzwischen allerdings etwas verkürzt. Denn wie uns Senator Film Verleih kürzlich mitgeteilt hat, ist der Kinostart von W.E. in Deutschland nun für den 21. Juni 2012 vorgesehen. Bleibt zu hoffen, dass es sich dabei nun endlich um den finalen Starttermin handelt und es nicht erneut zu einer Terminänderung kommt.
Auch in Sachen Auszeichnungen gibt es Neues zu berichten. Leider ging der Oscar für das beste Kostümdesign nicht an Arianne Phillips, doch wenige Tage zuvor verlieh ihr die Costume Designers Guild den Preis in der Kategorie “Excellence in Period Film”. Hier setzte sie sich unter anderem gegen den späteren Oscargewinner Mark Bridges (The Artist) durch. Während bei den Golden Globes im Januar bekanntlich Madonnas “Masterpiece” als bester Original-Song ausgezeichnet wurde, musste sich Abel Korzeniowski mit einer Nominierung seiner Filmmusik zufrieden geben. Dafür gewann Abel nun bei den Cue Awards in den Kategorien “Best Score for Dramatic Films” und “Best Cue on Soundtrack” für das Stück “Dance for me Wallis”. Die allererste Auszeichnung für W.E. hatte bereits im letzten Jahr Andrea Riseborough entgegen genommen. Für ihre Rolle als Wallis Simpson wurde sie als Nachwuchstalent im Rahmen des Hollywood Film Festivals mit dem Spotlight Award ausgezeichnet.
In Großbritanien und der USA läuft W.E. nun schon seit geraumer Zeit in den Kinos, leider jedoch mit nur geringem Erfolg. In Großbritanien war W.E. zunächst in 174 Kinos gestartet und landete in der ersten Woche immerhin auf Platz 14 der Kinocharts. Die Zahlen brachen jedoch sehr schnell ein. In der 7. Woche zeigten nur noch 7 Kinos den Film. Bis dahin hatte W.E. gerade mal 405.000 Pfund eingespielt. Die Daten der letzten Woche liegen noch nicht vor.
In den USA lief W.E. von Beginn an nur in ausgewählten Städten. Zwar sind inzwischen weitere hinzugekommen, doch auch in der mittlerweile 6. Woche wird W.E. landesweit lediglich in 24 Kinos gezeigt. Die bisherigen Einnahmen belaufen sich daher bloß auf 393.000 Dollar. Damit hat W.E. insgesamt erst etwas mehr als 1 Million Dollar eingespielt, während die Produktionskosten auf 15 Millionen Dollar geschätzt werden. Obwohl W.E. in den meisten anderen Ländern erst demnächst im Kino anlaufen wird, ist in den USA die Veröffentlichung auf DVD, Blu-Ray sowie über iTunes bereits für den 1. Mai 2012 geplant.
Angesichts dieser Zahlen ist es erstaunlich, dass der Film nicht für eine einzige “Goldene Himbeere” nominiert wurde. Bisher reichte allein der Name Madonna, um es zahlreiche Nominierungen hageln zu lassen.
W.E.: Kostümdesign von Arianne Phillips für Oscar nominiert
Heute wurden die Nominierungen für die Academy Awards 2012 bekannt gegeben. Auch Madonnas Film W.E. konnte dabei eine Oscar-Nominierung ergattern und zwar für das beste Kostümdesign. Arianne Phillips, die seit vielen Jahren auch als Madonnas Stylistin tätig ist, wurde damit zum zweiten Mal für ihre Arbeit an einem Film für einen Oscar nominiert. Bereits 2006 erhielt sie eine Nominierung in der Kategorie “Bestes Kostümdesign” für die Filmbiografie über Johnny Cash “Walk The Line”.
Madonna dürfte sehr erfreut über diese Nachricht sein. Denn erst gestern hatte sie bei der Premiere von W.E. in New York gesagt, dass sie Arianne Phillips eine Nominierung bei den Oscars sehr gönnen würde. Ebenfalls gewünscht hatte sie sich eine Anerkennung der herausragenden Leistung von Andrea Riseborough als Wallis Simpson sowie der aus der Feder von Abel Korzeniowski stammenden Filmmusik. Zwar wurde W.E. letztlich “nur” für einen Oscar nominiert. Madonna kann dennoch sehr stolz darauf sein, dass ihr erster Kinofilm als Regisseurin eine solche Würdigung erfährt.
Die Oscar-Verleihung findet am 26. Februar statt. Arianne Phillips ist für ihre Arbeit an W.E. allerdings auch für den Costume Designers Guild Award in der Kategorie “Excellence in Period Film” nominiert. Diese Auszeichnung wird bereits am 21. Februar durch Fachleute der Branche verliehen. In beiden Fällen wünschen wir ihr alles Gute!
